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40-Fuß-Container wird beladen und auf die Reise geschickt

Am Donnerstag war es soweit, alle gesammelten Spenden, die wir bei Familie Rust in der großen Scheune lagern durften, wurden in den 40-Fuß-Container geladen. An dieser Stelle vielen Dank an Christa und Hermann.

Für die Beladung standen uns drei Stunden zur Verfügung. Start sollte um 14:00 Uhr sein, doch der Auflieger mit dem Container steckte im Stau und traf erst um 15:20 Uhr ein.
Das lange Gespann musste rückwärts auf das Grundstück rangiert werden, eine anspruchsvolle Aufgabe, die der Fahrer souverän meisterte. Nachdem wir die Straße kurzzeitig gesperrt hatten und das Fahrzeug sicher auf dem Gelände stand, wurde der Container vom Trailer abgesetzt. So konnten wir ihn ebenerdig beladen.
Zunächst wurden rund 80 Bananenkartons verstaut. Dank des Gabelstaplers von Benjamin Rust mussten nicht alle Kartons einzeln getragen werden. Zwei Paletten konnten direkt in den Container gefahren werden. Darauf wurden flach die Tischplatten der Schultische gelegt, anschließend die Schulstühle darauf gestapelt. Es folgten eine große Schiefertafel, ein Metallbücherregal, ein Fahrrad, fünf Nähmaschinen, diverse Kleingeräte und Material für die Tischlerei sowie Bekleidung, die zum Auspolstern genutzt wurde.
Zum Schluss wurde der Toyota Avensis, der von Josef gestiftet wurde, verladen, eine echte Millimeterarbeit, da seitlich kaum Spielraum blieb. Zum Schutz des Fahrzeugs wurden Matratzen entsprechend platziert. Abschließend wurde die gesamte Ladung sorgfältig mit Spanngurten und Keilen gesichert, bevor die Containertüren geschlossen und versiegelt wurden.
Im Anschluss wurde der Container per Kran wieder auf den Auflieger gehoben. Das Gespann setzte seine Fahrt in Richtung Hamburg fort, wo der Container auf ein Schiff verladen wird. Die Ankunft im Hafen von Banjul wird für den 6. Juni erwartet.
Karin hatte sich zuvor über viele Stunden hinweg intensiv um die Anträge gekümmert und dabei immer wieder Anpassungen an der Packliste vornehmen müssen. Das war ein aufwendiger Prozess, der viel Geduld und Genauigkeit erfordert hat. Zusätzlich stand sie im engen Austausch mit Engagement Global sowie dem Spediteur, um alle Anforderungen und Abläufe korrekt abzustimmen.
Der große Einsatz hat sich jedoch gelohnt: Ein Großteil der Containerkosten wird nun gefördert. Das dadurch eingesparte Geld können wir für die anfallenden Zollgebühren verwenden, die im schlimmsten Fall zwischen 2.500 und 3.000 Euro liegen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spender, sowohl für Sach- als auch für Geldspenden. Ebenso gilt unser großer Dank allen Helferinnen und Helfern, die beim Verpacken und Beladen unterstützt haben.
Wir werden weiter berichten.

Gefördert wird der Transport durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Für den Inhalt dieser Publikation ist allein KuKi Gambia e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt von Engagement Global oder des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wieder.