Unterstützung der neuen Fußballteams

Die Trainer Patrick Jatta und Demba Beyai
Die Trainer Patrick Jatta und Demba Beyai

In Kubuneh war es eine ganze Zeit ruhig um die Fußballteams geworden. Fehlende Trainer, fehlende finanzielle Mittel machten es den interessierten Jungen und Mädchen nicht leicht, ihrem Lieblingssport nachzugehen.

Mit Modou Sambou (MoFire) hat sich jetzt jemand gefunden, der wieder drei Teams auf die Beine gestellt hat.

Unter dem Namen Casa Garandi Football United spielen jetzt 2 Jungen-Teams, eines mit Jungen v0n 6-12 Jahren (21 Spieler) und eines mit Jungen von 12-17 Jahren (17 Spieler).  Neu hinzugekommen ist jetzt auch eine Mädchenmannschaft. Hier sind bereits 16 Spielerinnen aktiv. Sie übernehmen auch das Waschen der Sportbekleidung für alle 3 Teams. Alle Spieler und Spielerinnen kommen aus dem Dorf Kubuneh.

Es konnten mit dem 23 jährigen Patrick Jatta und dem 22 jährigen Demba Beyai zwei Trainer für die Mannschaften gewonnen werden. MoFire übernimmt das Organisatorische. Stolz präsentieren die Mannschaften das erhaltene Equipment.

Auch dort glaubt jeder Spieler, dass aus ihm mal ein ganz Großer wird. Doch die Chance dazu ist noch wesentlich geringer als bei uns.

Es gibt keine vernünftigen Fußballplätze. Trainiert wird auf trockenen, harten Sandböden. Trotzdem gehen alle gerne dorthin. Fußball bietet ihnen eine Perspektive für ihren Alltag, denn auf dem Trainingsplatz können sie abschalten und ihre Alltagsprobleme hinter sich lassen. Dort können sie träumen und viele haben ihn noch, den ganz großen Fußballertraum. Doch nach dem Training oder Spiel sind ihre Alltagssorgen wieder da.

Der Fußball leidet unter den wirtschaftlichen Problemen des Landes. Der Verein hat kein Geld, keine Einnahmen. Man kann nicht zu Auswärtsspielen fahren, da es nur wenige Autos gibt und wenn jemand ein Auto hat, so kann er sich nicht den Sprit für solche Fahrten leisten. Wie sollen die Eltern den Mitgliedsbeitrag für ihr Kind bezahlen, wenn sie nicht einmal genug Geld zum Leben haben?

Die Mannschaften sind auf Unterstützung und Hilfe angewiesen. Trikots, Bälle und auch Fußballschuhe kann man sich nicht leisten. Die meisten Kinder spielen barfuß, zumal sie schnell aus den Schuhen herausgewachsen sind. So unterstützen wir die Teams, indem unser KuKi Fahrzeug auch mal als Mannschaftsbus eingesetzt wird. Es gab bereits viele Spenden von Fußballschuhen, Fußbällen, Trainingsgerät, Pokalen oder auch Leibchen und Trikots.

Erst jetzt erhielten wir wieder Trikotsätze, Bälle und auch Trainingsanzüge wie bereits zuvor von vielen unterschiedlichen Vereinen und Schulen. Die Sachen werden von uns nach Gambia geschickt, wo sie dann an die Vereins- und Schulmannschaften von Kubuneh verteilt werden.

Wir sagen ALLEN Spendern herzlichen Dank. 

Auch wenn einige Trikots oder Hosen manchmal noch etwas groß für die Kinder sind, so freuen sie sich sehr über ein „richtiges Trikot“, das sie ein Stück näher an ihren Traum heranbringt.

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